Geschichte

Bei der Jahresfeier am 29. Januar 1983 wurde Emil Asal für 25-jährige Dirigententätigkeit geehrt. Der 60. Geburtstag von Emil Asal wurde am 9. August 1984 gebührend gefeiert. Am 26. April 1985 war dann Dirigentenwechsel von Emil Asal zu Adolf Kalkovski und Thomas Wengert, der bald danach die Stadtmusik Kandern als Dirigent übernahm.

Mit dem jungen Dirigenten Adolf Kalkovski kam auch ein neues Repertoire. Zur Freude der jungen und zum Leidwesen mancher altgedienter Musiker wurden nun auch zeitgenössische Literatur, wie Musical-Melodien, Schlager u. a., ja sogar Big-Band-Sount im Stil von Glenn Miller und Duke Ellington gespielt. Der große Anteil jugendlicher Mitglieder, der der Musikverein heute zu verzeichnen hat, bestätigt die Richtigkeit dieses Konzepts. Obwohl der Musikverein mittlerweilse über 100 Jahre alt ist, ist er innerlich jung geblieben und man brauch sich um sein Fortbestehen und seine Zukunft keine Sorgen machen.

Die Jahresfeier am 27. Januar 2003 wurde nach 18-jähriger Dirigententätigkeit zum Abschiedskonzert des Dirigenten Adolf Kalkovski, derm dem Verein jedoch als Aktivmitglied erhalten bleibt. Als Dank für seine hervorragende Arbeit und sein Engagement für den Verein wurde er zum Ehrendirigenten ernannt.

Als neuer Dirigent konnte nach intensivem Suchen der junge Gordon Hein gewonnen werden, der am 15. März 2003 in die Fußstapfen von Adolf Kalkovski trat. Mit dem Brunnenfest am 5. Mai 2003 gab er mit Bravour seinen Einstand, und hatte in seiner 10-jährigen Tätigkeit als Dirigent “seine” Musiker stets gut im Griff.

Im März 2014 übernahm Achim Lais als Dirigent und führte das Aktivorchester. Nach vier Jahren entschied er sich aus persönlichen Gründen das Dirigat niederzulegen.

So wurde im März 2018 der Tacktstok an unseren jetzigen Dirigenten Udo Schmitz übergeben. Im Januar 2020 wurde das Jubiläumsjahr zum 100-jährigen bestehen des Vereins mit einem 2-tätigen Galakonzert feierlich beendet. Durch den großen Einsatz von Udo Schmitz und aller Beteiligten wurde das Galakonzert mit dem dafür eigens gegründeten Projektchor und dem Pianisten Helge Aurich ein voller Erfolg.